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22.5.2011 von Beate.
Je weniger ich werde, desto mehr bin ich. Und doch muss ich erst jemand werden, bevor ich niemand sein kann.
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21.5.2011 von Beate.
Was wärest du Gott, wenn wir dich nicht dächten?
Angelus Silesius
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10.5.2011 von Beate.
Warum hast du Angst? Vergänglichkeit ist wunderschön.

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8.5.2011 von Beate.
Oh man, da übt frau sich 20 Jahre im gedankenlosem Dasein und dann gibt es so Tage, da macht es nur RATTTERTAATTTTER RATTTATTTTERRRRR im Kopf. *lach*
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8.5.2011 von Beate.
Derzeit lese ich ein tiefgehendes, mich veränderndes Buch. Es ist ein sehr inspirierendes Werk:
Peter Reiter
Geh den Weg der Mystiker
Meister Eckarts Lehren für einen spirituelle Praxis im Alltag
Vianova 2. Auflage 2003
Worte des Meisters werden anschaulich und verständlich in den heutigen Alltag umgesetzt und anhand praktischer Übungen integriert. Gefällt mir sehr gut das Ganze. Das Buch steht schon gut 2 Jahre in meinem Bücherschrank, doch erst jetzt ist die Zeit es zu lesen. Jetzt passt es genau. Früher hätte ich vieles wahrscheinlich nicht verstanden, begriffen, erfasst…. Jetzt ist mir einiges klar, was ich lese (beweitem noch nicht alles - es ist ein lebenslanges -seinslanges Lernen).
Was ich a´ganz kleins bißerl nicht mag:
Es wird immerzu vom Sohn geredet und nicht von der Tochter *g* . Die Seitenverweise zu den Übungen sind falsch numeriert. Da hat sich ein kleines Fehlertäufelchen eingeschlichen.
Außerdem klingen manchmal “esoterische” Sichtweisen an, mit denen ich derzeit so meine Probleme habe. Doch das ist ja auch wieder gut, da ich mich so ein stückweit besser kennen lerne und so passt das auch wieder zu bestimmten Themen des Buches.
Hier noch ein paar beispielhafte Zitate:
von Meister Eckart:
“Wenn die Seele sich selbst erkannt hat, wenn sie erkannt hat, dass sie und nur sie Gottes Ebenbild ist, und dass sie in der ganzen Schöpfung nichts zu bewundern hat als sich selbst, weil selbst Himmel und Erde vergehen, sie aber ewig ist, dann erhebe sie sich von allem Vergänglichen zum reinen Guten, und wenn so das Innere der Seele von allem Fremden gereinigt sei, gehe den Sehenden Gott auf.”
aaO. S. 51
“Die Leute brauchten nicht so viel nachzudenken, was sie tun sollten; sie sollten vielmehr bedenken, was sie wären ..// Nicht gedenke man heiligkeit zu gründen auf sein Tun, man soll Heiligkeit vielmehr gründen auf sein Sein.”
aaO. S. 107
von Peter Reiter:
(bin beim Lesen gerade beim Thema Konflikte)
“Darin liegt der gewaltige Unterschied zwischen Unterwerfung und Hingae. Bei der Hingabe verschmilzt der Mensch, mit dem, dem er sich hingibt, und bekommt dieselbe Macht und Stärke; bei der Unterwerfung hingegen wird er ohnmächtig und gibt alle Macht ab.”
aaO. S. 116
“Wenn wir aus den Konflikten herauskommen wollen, müssen wir nicht die Welt verändern, sondern unsere Überzeugungen und Bewertungen über sie loslassen oder sie zumindest als relativ und vorübergehend, als selbstgewählt ansehen.”
aaO. S. 117
“Wenn ich die Distanz aber aufhebe und den Widerstand aufgebe, kommt alles wieder in seinen natürlichen Fluss, sozusagen in den Lebensfluss, den “Fluss des Tao”, und zwar ziemlich mühelos.”
aaO. S. 121
Ihr wißt ja, wie es ist, wenn man Zitate aus dem Zusammenhang reißt…. *g*. Da gibt es nur eins, wenn du dich angesprochen oder auch widerständig fühlt … das Buch kaufen und lesen … :-))
Prädikat besonders wertvoll!!
Lieben Gruß Beate
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5.5.2011 von Beate.
Lausche. Am Ende des Ausatmens gibt es einen Moment zeitloser Stille. Kurz bevor der Impuls zum Einatmen kommt.
Geschrieben in gelebt, geseint | Keine Kommentare »
5.5.2011 von Beate.
Stille im Raum des Augenblicks - im Jetzt - ist lebens-not-wendig.
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